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Müngstener Brücke im Sonnenuntergang

Müngstener Brücke: Meilenstein im Welterbe-Prozess

Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Die Müngstener Brücke, die wohl markanteste Landmarke im Städtedreieck, ist auf dem besten Weg als UNESCO-Welterbe anerkannt zu werden. In Gemeinschaft mit fünf weiteren europäischen Großbogenbrücken steht das bergische Brückenkunstwerk jetzt auf der deutschen Tentativliste (Anmeldeliste). Der Antrag „Europäische Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ steht auf Position vier der Liste, die 2024 bei der UNESCO eingereicht werden soll. Insgesamt hatten sich 21 Stätten beworben.

Der Förderverein „Welterbe Müngstener Brücke“ begleitet und unterstützt den Bewerbungsprozess. Vorsitzender ist Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach, weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister des Stadt Wuppertal sowie Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn AG in NRW. Tim Kurzbach: „Das ist eine großartige Nachricht. Auf dieses Signal haben wir gehofft und gewartet, es erfüllt uns mit unbändiger Freude.“


Wirtschaftsförderung: Der Weg in die Zukunft

Die Wuppertaler Wirtschaftsförderung will sich neu aufstellen. Im Rahmen eines im letzten Jahr angestoßenen Strategie­entwicklungsprozesses wurden zuletzt lokale Unternehmen zu Stärken und Schwächen des Standortes befragt. Von den 3.800 eingeladenen Unternehmen haben sich 792 an der Standortbewertung via Fragebogen beteiligt. Verglichen mit ähnlichen kommunalen Umfragen ist das eine überdurchschnittlich hohe Beteiligung. Die Ergebnisse dieser und einer weiteren Befragung der Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger dienen als Grundlage für mehrere Workshops, die Ende Januar stattfinden.

Begleitet wird die strategische und inhaltliche Neuausrichtung von dem externen Beratungsunternehmen LennardtundBirner GmbH. „Das Ziel ist es, die Wirtschaftsförderung an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und neue Handlungsfelder zu identifizieren“, sagt Pressesprecherin Melanie Henke. Weitere Informationen zu den Umfragen und aktuelle Meldungen zur strategischen Neuausrichtung gibt es auf der Website der Wirtschaftsförderung.


Unwetter: Digitales Warnsystem für Solingen

Die Stadt Solingen reagiert mit einem innovativen Ansatz auf zunehmend extreme Unwetterereignisse: Mit einem smarten Unwetterwarnsystem auf Open-Source-Basis sollen lokale Daten für einen besseren Umgang mit Gefahrensituationen genutzt werden. An relevanten Stellen installierte Sensoren liefern in Echtzeit Wetterdaten und intelligente Algorithmen sorgen für präzise Warnungen per App. Mit diesem System sollen präzise und lokale Lageeinschätzungen in kürzester Zeit ermöglicht werden. Das erleichtert auch den gezielten Einsatz der Hilfs- und Rettungskräfte. Grundlage für das neue Warnsystem bilden die bereits bestehenden SmartCity-Systeme. Verantwortlich für das Projekt ist die städtische Stabsstelle solingen.digital.


Digitale BUGA: Virtuelle Bundesgartenschau

Mit dem Projekt „Digitale BUGA“ soll das Wuppertaler Zukunfts­event auf innovative Weise erlebbar werden. „Die digitale BUGA bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Bundesgartenschau schon vor dem offiziellen Start in 2031 im digitalen Raum zu erleben und die Ideen der Bürger­innen und Bürger direkt in das Gesamtkonzept einzubinden und zu erproben“, sagt Daniel Schulten, der zusammen mit Holger Bramsiepe und zehn weiteren Akteuren den Impuls zum Projekt gesetzt hat.

Ziel ist es, Brücken von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft zu schlagen. Insgesamt vier Bereiche sollen im Rahmen des Projekts erschlossen werden. Eine digitale Zeitreise lädt dazu ein, verschiedene Themenfelder wie Geschichte, Mobi­lität, Gesellschaft, Kultur und Natur zu erkunden. Ein weiterer Bereich ist die „digitale Vermessung“ der BUGA in Kombination mit dem sogenannten digitalen Zwilling, der aktuell von der Stadt Wuppertal im Rahmen des Modellprojekts Smart City entwickelt wird. Schließlich soll es eine besondere Erfahrungs- und Lernwelt geben, in der alle Interessierten den Weg der BUGA begleiten, sowie Ideen und Gedanken austauschen und diskutieren können.

Schmuckbild Darstellung Kartenausschnitt Wuppertal und Jahreszahlen

Jubiläum: 10 Jahre Maschinenbau-Netzwerk

Der Maschinenbau ist ein zentraler Industriezweig im Bergischen Land. Von den hier ansässigen 446 Industriebetrieben widmen sich 65 dem Maschinenbau. Nicht nur aus diesem Grund war die Gründung des Maschinenbau-Netzwerks Bergisch Land ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft. Am 9. November 2023 feierte das Netzwerk sein zehnjähriges Bestehen. Gegründet wurde der Zusammenschluss auf Initiative von Marco Horn (MKW GmbH) und Prof. Peter Gust (Lehrstuhl Konstruktionstechnik an der Uni Wuppertal), betreut wird er durch die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungs­gesellschaft mbH (BSW).

Was 2013 mit acht Unternehmen und der Bergischen Uni begann, ist zu einem wertvollen Netzwerk mit 36 Mitgliedern gewachsen. Darunter Unternehmen des Maschinenbaus, des Sondermaschinenbaus und spezialisierte Zulieferer. Es geht um Kooperation, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Organisation von Wissensinput.

Das Netzwerk veranstaltet regelmäßig Netzwerktreffen bei den Mitgliedsfirmen sowie Ausflüge zu Forschungsinstituten oder anderen Industrieunternehmen. Darüber hinaus gibt es eine eigene Vorlesung an der Universität Wuppertal zum Thema „Sondermaschinenbau“ für die Studierenden im Bachelor-Abschlusssemester.

Gruppenbild des Maschinenbaunetzwerks: V. li.: Marco Horn, Prof. Dr. Peter Gust, Anne Gebuhr, Stefan Vogelskamp, Hans-Jürgen Alt und Dr. Andreas Groß bei der Jubiläumsfeier.
V. li.: Marco Horn, Prof. Dr. Peter Gust, Anne Gebuhr, Stefan Vogelskamp, Hans-Jürgen Alt und Dr. Andreas Groß bei der Jubiläumsfeier. Foto: BSW

Ausbildung: Gemeinsam lernen

Wer ausbilden möchte, braucht nicht nur den Nachweis der betrieblichen Eignung und der fachlichen Kompetenz, sondern auch berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse. Mit der „Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration“ (KAUSA) sollen speziell migrantengeführte Unternehmen in diesem
Bereich unterstützt werden. Zielgruppe des Projektes sind also Unternehmen mit internationaler Gründungs- oder Familiengeschichte, die erstmalig oder nach längerer Pause kontinuierlich ausbilden möchten. Die KAUSA-Botschaft im Bergischen Städtedreieck ist eine von insgesamt fünf Botschaften, die die zentrale NRW-Landesstelle dabei unterstützen, die Zahl der migrantengeführten Unternehmen im dualen Ausbildungssystem zu erhöhen. Die beiden KAUSA-Botschaf­ten­den Arzu Gül und Andreas Dummer helfen dabei, Aus­bildungs­fähigkeit zu erwerben, sodass Unternehmen in die Lage versetzt werden, eigenständig auszubilden. Gül und Dummer haben 2023 nach Kontaktaufnahme zu 120 Unter­nehmen rund 30 intensiv beraten und 14 Ausbildungsplätze generiert. Zusammen mit der Konzept Bildung und Services GmbH in Wuppertal haben sie außerdem einen Lehrgang zur Ausbildereignungsprüfung (AEVO – Ausbildereignungsverordnung) durch die IHK oder Handwerkskammer organisiert.

Gruppenbild V. li.: Andreas Dummer, Arzu Gül, Oliver Francke 
(Leiter Regionalagentur Bergisches Städtedreieck).
V. li.: Andreas Dummer, Arzu Gül, Oliver Francke (Leiter Regionalagentur Bergisches Städtedreieck). Foto: Christian Beier

Partnerschaft: BUGA trifft Handball

In der Welt des Handballs, wo Mut, Kampfgeist und Gemeinschaft großgeschrieben werden, mag eine Verbindung zur Bundesgartenschau zunächst überraschen. Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es gerade die oben genannten Eigenschaften sind, die sowohl im Handball als auch auf dem Weg zur BUGA 2031 zentral sind. Deshalb werden der BUGA-Förder­verein und das 2040 Magazin nun schon seit einigen Spielen auf der digitalen Bande des BHC präsentiert. Und die VIP-Gäste durchschreiten ein „BUGA-Zukunft-Tor“ – das kennt man vielleicht vom Schwebebahnlauf. Dieses Tor steht symbolisch für den Eintritt in eine vielversprechende Zukunft mit der BUGA, begleitet
von der Hoffnung und Vorfreude auf ein erfolgreiches Spielergebnis.

Bandenwerbung 2040 Magazin bei einem Handball-Spiel des BHC

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